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 Christoph Matschie
Matschie: SPD-Fraktion wird Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik in Thüringen aktiv unterstützen – Landesregierung muss zur Umkehr gezwungen werden
Erfurt, 19.02.2006
„Die so genannte Familienoffensive der Landesregierung gefährdet die flächendeckende Kinderbetreuung in Thüringen“, kritisiert Christoph Matschie und sichert dem Trägerkreis «Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik in Thüringen» die volle Unterstützung der SPD-Landtagsfraktion zu. Der SPD-Fraktionsvorsitzende warnt vor den gravierenden Folgen der von der Landesregierung voran getriebenen Familienpolitik. Die ersten Kindergärtnerinnen hätten ihre Kündigungen bereits in der Tasche. Vielen Eltern sei die Erhöhung der Kindergartengebühren bereits angekündigt worden.

„Wir unterstützen die engagierten Elternvertreter und Erzieher bei ihrem Anliegen, per Volksbegehren für eine qualitativ gute und bezahlbare Kinderbetreuung in Thüringen zu sorgen“, sagt Matschie. Schließlich verschlechtere die Familienpolitik der Landesregierung die Situation der Eltern und Kinder auf allen Ebenen: in den Kindergärten, Schulen und Schulhorten. Familien in Thüringen müssten nicht nur immer mehr für die Betreuung ihrer Kinder zahlen, sie würden zusätzlich durch erhöhtes Essengeld und den Wegfall der Lernmittelfreiheit belastet. Dazu komme eine große Verunsicherung durch die von der Landesregierung angekündigte Kommunalisierung der Grundschulhorte.

Matschie warnt zudem vor tief greifenden Verwerfungen in der Thüringer Kindergartenlandschaft: „Kleinere Einrichtungen auf dem Land wird es wohl bald nicht mehr geben. Die Träger werden diese aufgrund der von der Landesregierung geänderten Förderbedingungen nicht mehr finanzieren können. Der drastische Abbau von Erzieherinnenstellen ist dadurch programmiert.“

Marion Wolf
Pressesprecherin