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Presse
Pressemitteilung
 
 Antje Ehrlich-Strathausen
SPD-Fraktion: Parteibuch darf bei Besetzung des Landesjugendhilfeausschusses nicht maßgeblich sein
Erfurt, 12.07.2004
Eine stärkere Berücksichtigung von Vertretern der kommunalen Jugendämter und regionaler Familienbündnisse fordert die jugendpolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion, Antje Ehrlich-Strathausen, bei der Bildung des Landesjugendhilfeausschusses. „Jugend- und Familienhilfe findet in erster Linie in unseren Landkreisen und Städten statt - dort, wo die Menschen leben“, erklärte die SPD-Abgeordnete. Wenn der Landesjugendhilfeausschuss seiner Aufgabe als Forum für sämtliche Belange von Kindern, Jugendlichen und Familien gerecht werden wolle, dann müsse sich dies in der Zusammensetzung widerspiegeln.
„Ich erwarte, dass die Landesregierung bei der Zusammensetzung ihre Möglichkeiten nutzt, kommunale Fachkompetenz und praxiserfahrene Familienexperten aus den Regionen, unabhängig von Partei- und Verbandsinteressen, einzubeziehen“, betont Ehrlich-Strathausen und verwies darauf, dass der zuständige Minister schon jetzt das Recht habe, eine bestimmte Anzahl von Plätzen in dem Ausschuss auf eigenen Vorschlag zu benennen. Somit sei der Weg für mehr regionale Fachkompetenz in dem Gremium frei.

Ein nicht in erster Linie von Parteiinteressen bestimmter Landesjugendhilfeausschuss sollte die Probleme der jungen Menschen und ihren Familien aufgreifen und ihnen im Ausschuss und im Landtag Gehör verschaffen. Die Jugendpolitikerin will durch ihre Forderung dazu beitragen, dass die Ausschussarbeit von der Lebenswirklichkeit der Thüringer Bürger statt von politischen Machtspielen bestimmt wird.

Franzisca Friedrich
Pressereferentin