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 Antje Ehrlich-Strathausen
Internationaler Kindertag: SPD-Fraktion kritisiert Politik der Landesregierung als kinder- und familienfeindlich – Familienpolitik ist vorrangige Zukunftsinvestition
Erfurt, 31.05.2005
Eine kinder- und familienfreundliche Politik in Thüringen forderte die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Antje Ehrlich-Strathausen, anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni. Sie warnte die Landesregierung davor, die angekündigten Veränderungen in der Familienpolitik umzusetzen. „Wer die Kindergartenfinanzierung senkt, die Verantwortung für die Schulhorte auf die Kommunen abwälzt, das Landeserziehungsgeld kürzt und die Familienkassen mit den Kosten für das Mittagessen in der Schule und die Schulbücher überstrapaziert, der handelt in höchstem Maße verantwortungslos“, sagte Ehrlich-Strathausen an die Adresse von Regierungschef Althaus.
Die Politik der Landesregierung sei gegen die Familien gerichtet, der Abbau von Kinder- und Familienfreundlichkeit werde lediglich schöngeredet.

Kinderfreundliche Politik müsse endlich als vorrangige Zukunftsinvestition begriffen werden, sagte Ehrlich-Strathausen und verwies auf Studien, nach denen die schulische und soziale Integration von Kindern aus schwierigen familiären Verhältnissen besonders schlecht sei.
„Mit mangelndem Geld allein ist dieser Missstand nicht zu entschuldigen“, sagte die SPD-Jugendpolitikerin und forderte einen Ausbau statt einen Abbau von Leistungen. Beispielsweise müssten bestehende Netzwerke von Fachdiensten verstärkt werden.
Denn: „Nur wenn alle Kinder und ihre Familien tatsächlich gute Chancen zur gesellschaftlichen Integration und zur Übernahme von Eigenverantwortung erhalten, werden unsere Nachkommen auch eigene Gestaltungsspielräume und Perspektiven haben.“

Marion Wolf
Pressesprecherin