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 Antje Ehrlich-Strathausen
Ehrlich-Strathausen zum 8. März: Politik der Landesregierung straft die Thüringer Frauen ab
Erfurt, 06.03.2005
Als rückwärtsgewandte Politik mit fatalen Folgen für die Frauen beschreibt die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Antje Ehrlich-Strathausen, die jüngsten Weichenstellungen der Regierung unter Ministerpräsident Althaus. Weder unternehme die Regierung etwas gegen die erschreckend hohe Arbeitslosenquote bei den Frauen, noch werde etwas für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf getan. Stattdessen plane die Regierung die bewährte Struktur der Schulhorte zu zerschlagen - auch die Preissteigerungen beim Schulessen legten neue Lasten vor allem auf die Schultern der Frauen und zwängen sie zurück an den Herd. Nach wie vor stehe ein Personalentwicklungskonzept für den Landesdienst aus. Damit drohten den Frauen auch bei der geplanten Umstrukturierung der Landesbehörden eklatante Nachteile.
"Ich frage mich, wo der Protest der Landesfrauenbeauftragten Arenhövel bleibt", sagte Ehrlich-Strathausen, "diese Politik ist alles andere als gerecht." Ehrlich-Strathausen verwies auf Zahlen des aktuellen Thüringen-Monitors. Demnach empfinden 81 Prozent der Thüringerinnen die derzeitigen Verhältnisse als eher ungerecht. "Die Frauenbeauftragte darf nicht weiter schweigen. Ich erwarte von ihr konkrete Vorschläge für die Verbesserung der Situation der Frauen in Thüringen", erklärte Ehrlich-Strathausen anlässlich des diesjährigen Frauentages. Sie kündigte eine parlamentarische Initiative an, mit der Konsequenzen aus der Situation von Frauen in Thüringen, ihren Chancen auf dem Arbeitsmarkt und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gezogen werden sollen.

Franzisca Friedrich
Pressereferentin