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Presse
Pressemitteilung
 
 Dr. Hartmut Schubert
Nordsee-Pipeline: Politische Vorbehalte in den Anrainer-Ländern ausräumen
Erfurt, 22.09.2009
Eine schnelle Lösung für eine umweltverträgliche Entsorgung der Kaliabwässer fordert Dr. Hartmut Schubert, Leiter des Arbeitskreises für Wirtschaft und Umwelt der SPD-Landtagsfraktion. Nur so könne die unvertretbare Salzbelastung der Werra frühzeitig reduziert und die Arbeitsplätze im Werra-Kali-Revier gesichert werden. Ein wichtiger Baustein für einen wirksamen Schutz der Werra müsse neben einer verbesserten Aufbereitung der Salzabwässer eine Pipeline zur Nordsee sein, mit der ein großer Teil der Abwässer umweltverträglich entsorgt werden könne.
Angesichts der von Niedersachsen geäußerten Vorbehalte gegen ein solches Projekt seien bestehende Vorbehalte schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen. Das schließe auch ein, die Umweltauswirkungen einer direkten Salzeinleitung in die Nordsee zu bewerten. Diese müssten mit den massiven Auswirkungen einer indirekten Einleitung der Abwässer in die Nordsee über Werra und Weser abgewogen werden.

Schubert will nun rasch für die notwendige politische Unterstützung einer Nordsee-Pipeline bei den SPD-Umweltpolitikern der betroffenen Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sorgen.

Schubert verwies darauf, dass auch der Runde Tisch Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion die Errichtung einer solchen Nordsee-Pipeline befürworte.

Franzisca Friedrich
Pressereferentin