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 Dagmar Becker
Becker fordert mehr Einsatz der Landesregierung für die Werra: Kali und Salz spielt auf Zeit - Pipeline zur Nordsee schnell bauen
Erfurt, 14.08.2009
„Die Landesregierung hat nach wie vor keine Lösung, wie der Schutz der Werra und die Sicherung der Arbeitsplätze im Werk Unterbreizbach derzeit unter einen Hut gebracht werden können.“ Das konstatiert SPD-Umweltpolitikerin Dagmar Becker nach der heutigen Sitzung des Umweltausschusses. „Die Landesregierung spielt auf Zeit. Sie hat keine Antwort, wie der Härtegrenzwert der Werra in den nächsten Jahren abgesenkt werden kann“, kritisiert sie. Damit sei der Beschluss des Landtags, den Härtegrenzwert spätestens ab 2009 abzusenken, wertlos. „Für die Werra bedeutet das, dass der Zustand des Flusses auch in den kommenden Jahren katastrophal bleibt“, so Becker.

Becker wirft der Landesregierung vor, im Falle der Werra planlos zu agieren und sich von Kali und Salz an der Nase herumführen zu lassen. Zum wiederholten Male lasse sich die Landesregierung von dem Konzern auf Jahre hinaus vertrösten.

Die Umweltpolitikerin fordert erneut den umgehenden Bau einer Pipeline zur Nordsee, mit der die bei der Produktion anfallenden Kaliabwässer umweltverträglich entsorgt werden können. Die Landesregierung müsse jetzt die notwendigen Schritte unternehmen, damit eine solche Leitung gebaut werden kann und den Druck auf K+S erhöhen. „Das ist die CDU-Landesregierung den Anrainern, aber auch dem gebeutelten Fluss schuldig.“

Franzisca Friedrich
Pressereferentin