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 David Eckardt
Beratergremium kritisiert Landesregierung – 2000 Kita-Stellen fehlen
Erfurt, 09.03.2009
Der Landesjugendhilfeausschuss spricht sich für 2.000 zusätzliche Personalstellen in Thüringer Kindergärten aus. Das Beratungsgremium folgt den Argumenten der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag und des Eltern-Volksbegehrens. „Unserer gemeinsamer Gesetzentwurf für eine bessere Familienpolitik wird damit von den Experten der Jugendhilfe bestätigt“, so David Eckardt, der die SPD-Fraktion im Landesjugendhilfeausschuss vertritt.

Die Vorstellung des so genannten Opielka-Gutachtens und der Studie von Prof. Dr. Roland Merten von der Uni Jena führte zu dem eindeutigen Votum der Ausschussmitglieder. Nur der Vertreter der CDU-Fraktion stimmte dagegen. Mit nur einer Gegenstimme wurde die Landesregierung aufgefordert, kurzfristig eine Personalausstattung auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts sicherzustellen. Nach den Berechnungen von Prof. Dr. Merten bedeutet dies 2000 zusätzliche Personalstellen. „Es ist völlig klar: mit einem Trostpflaster ist das von der CDU-Familienoffensive angerichtete Desaster in den Kindergärten nicht zu beheben“, betont Eckardt.

Gleichzeitig stellte sich bei den heutigen Beratungen heraus, dass die Umsetzung des Thüringer Bildungsplanes durch das Kultusministerium völlig unzureichend unterstützt werde. Die SPD-Landtagsfraktion wird darauf mit einer weiteren parlamentarischen Initiative reagieren. David Eckardt: „Minister Müller muss endlich aus dem Schlaf gerissen werden.“