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 Birgit Pelke
CDU-Abgeordnete sollen vor Sozialausschuss am Freitag Blockadehaltung aufgeben: Personalsituation in Kindertagesstätten ist dramatisch
Erfurt, 05.11.2008
Vor dem Sozialausschuss an diesem Freitag erneuert SPD-Familienpolitikerin Birgit Pelke ihre Kritik am Agieren der CDU-Fraktion in Sachen Personalsituation in Thüringens Kindertagesstätten. „Und wenn die CDU noch so sehr mauert: Auf Dauer kann sie sich dem Druck von Eltern und Erziehern nicht entziehen“, sagt Pelke und verweist auf das nicht nachlassende Engagement des Volksbegehrens „Für eine bessere Familienpolitik in Thüringen“. Dessen Gesetzesinitiative wurde von den Oppositionsparteien Anfang des Jahres in den Landtag eingebracht – eine wirkliche Mitarbeit daran habe die CDU bis heute jedoch verweigert.

Pelke spricht von einer alarmierenden Situation in Thüringens Kindertagesstätten. Der eklatante Personalmangel - es fehlen 2000 Erzieherinnen - sei mittlerweile mehrfach auch von wissenschaftlicher Seite bestätigt worden. Zuletzt hätten Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf die dramatische Situation in den Kindertagesstätten hingewiesen. „Korrekturen von Seiten der Landesregierung sind also mehr als überfällig“, sagt Pelke. Schließlich gehe es unter anderem darum, den gerade von der Landesregierung veröffentlichten Bildungsplan für Kinder 10 Jahre erfolgreich umzusetzen. Sie fordert die CDU-Abgeordneten deshalb auf, im Sozialausschuss am Freitag, wo auch ein Zwischenbericht zur Familienoffensive vorgestellt werde, endlich Farbe zu bekennen und erkennbare Verbesserungen auf den Weg zu bringen. „Die so gerne von der CDU propagierte Familienfreundlichkeit ist sonst nichts als eine Phrase.“

„Wenn sich CDU-Fraktion und Landesregierung nicht endlich bewegen, dann steuern wir auf ein neues Volksbegehren zu“, prophezeit Pelke.

Franzisca Friedrich
Pressereferentin