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 Birgit Pelke
SPD-Familienpolitikerin Pelke: Absehbarer Erzieherinnenmangel in Thüringens Kindergärten ist direkte Folge der CDU-Familienpolitik
Erfurt, 18.06.2008
„Thüringen hat mit der CDU-Familienoffensive drei wertvolle Jahre für eine bessere frühkindliche Förderung verloren“, sagt SPD-Familienpolitikerin Birgit Pelke. Die heutigen Ausführungen von Thüringens Kultusminister hinsichtlich des künftigen Fachkräftemangels in den Kindergärten seien alles andere als eine neue Erkenntnis. Pelke: „Während den Trägern der Kindertageseinrichtungen bis vor kurzem von der Landesregierung immer wieder angebliche personelle Überkapazitäten unterstellt worden sind, warnen CDU-Sozialpolitiker jetzt vor einem Personalmangel.“ Mit der CDU-Familienoffensive und den Kürzungen von mindestens 28 Millionen Euro pro Jahr in den Kindergärten seien die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen massiv verschlechtert worden. Darüber hinaus werde zu wenig ausgebildet; die Weiterqualifizierung von Leitungskräften zu einem Hochschulabschluss werde bislang nur modellhaft angeboten.

Pelke weist darauf hin, dass nach Vorlage einer Bertelsmann-Studie und Empfehlungen der EU in den Thüringer Kindertageseinrichtungen ca. 2000 Erzieherinnen fehlen. Dies sei auch die zentrale Forderung des Volksbegehrens „Für eine bessere Familienpolitik in Thüringen.“ „Statt für bessere Arbeitsbedingungen und für entsprechende Ausbildungsangebote zu sorgen, hat die CDU-Landesregierung mit ihrer Familienoffensive alles dafür getan, um den Beruf der Erzieherin unattraktiv zu machen“, sagt Pelke.

Pelke: „Die Thüringer CDU kann kurzfristig die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen in Thüringens Kindertagesstätten verbessern und beispielsweise dem von der Opposition eingebrachten Kindertagestättengesetz zustimmen.“ Darüber hinaus aber seien die bessere Bezahlung der Erzieherinnen und ein kurzfristiger Ausbau der Ausbildungsangebote unumgänglich.

Franzisca Friedrich
Pressereferentin